Heute mache ich mich mal daran, eine kleine Geschichte zu erzählen. So zugetragen, aktuell in Wien.
Hannes Offenbacher suchte mittels Twitter und paralleler Facebook-Statusnachricht nach kreativen Filmemachern in Wien:
Noch am gleichen Tag und als erster Kommentar erklärte Michael Hollauf in einem kurzen Kommentar zu seiner Facebook-Nachricht:
Was immer Du tust, Finger weg von der Firma Nuntio. Gaaanz schlechte Erfahrungen…
Dann passierte erst mal einige Tage nichts. Ein Kommentatorin meinte sogar, dass sie eigentlich keine schlechten Erfahrungen mit dieser Firma gehabt hatte.
Drei Tage später landet plötzlich ein Brief bei Herrn Hollauf. Absender? Die Rechtsanwaltskanzlei, die die rechtlichen Angelegenheiten für die Firma Nuntio Audio-Video-Solutions regelt. Hier einige Auszüge aus dem Brief:


Nach einem “Spread the story”-Aufruf macht diese Geschichte gerade per Twitter die Runde, und ich habe es zum Anlass genommen, hier einen Blogeintrag zu verfassen (für alle, die bei Facebook nicht angemeldet bzw. keine Freunde von Hannes sind; und damit die Geschichte nicht genau erfahren).
Was kann man also dazu sagen? Soll man aufpassen, was man in Communities schreibt?
Klar, man sollte aufpassen. Aber dieser Kommentar zeigt nicht wie vom Anwalt beschrieben unrichtige Tatsachen, sondern spiegelt einzig und allein die Meinung bzw. die Erfahrung von Michael wieder. Und wenn sie glaubten, dass ein kleiner Kommentar unter einer Facebook-Nachricht für sie kreditschädigend sei, dann sollen sie einmal sehen, wie kreditschädigend ihr Vorgang in dieser Sache ist.
Und auch ich fordere hiermit alle auf: Spread the story!
Und natürlich würde ich gerne eure Meinung dazu erfahren …
UPDATE:
Der Geschäftsführer der Firma Nuntio hat sich nun mit mir per Mail in Verbindung gesetzt. Natürlich kann ich jede Firma vollkommen verstehen, wenn sie ihre Anwaltskanzlei einsetzt, um offene (und längst überfällige) Rechnungen endlich bezahlt zu bekommen. Aber leider verstehe ich in keinster Weise die Reaktion auf eine in einer Teilöffentlichkeit veröffentlichten Meinung (schließlich konnten nur Facebookfreunde von Hannes diese Nachricht lesen). Dies hätte man viel einfacher und besser lösen können.
Einen weiteren, sehr guten Blogeintrag zu diesem Thema findet man hier:
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