“Es gibt eine europäische Bekämpfung dieser Krise … oder es gibt keine.” – So sprachen Eva Glawischnig und die Spitzenkandidatin der Grünen für die EU-Wahl, Ulrike Lunacek. Ich war mitten im Geschehen und möchte nun im Weiteren anführen, welche Pläne die Grünen für ihre Arbeit in der EU haben.
Posts Tagged 'Finanzkrise'
EU-Wahlkampfauftakt der Grünen
Veröffentlicht 7. Mai 2009 Politik 1 CommentSchlagworte: Alexander van der Bellen, Österreich, Brüssel, Christoph Chorherr, Die Grünen, Europawahl, Europäische Union, Eva Glawischnig, Eva Lichtenberger, Finanzkrise, Karl Öhlinger, Marco Schreuder, Monika Vana, Odeon Theater, POLILOG unterwegs, Straßburg, Ulrike Lunacek, Wahlkampfauftakt
Gedanken zu globalen Krisen
Veröffentlicht 6. Mai 2009 Gesellschaft 1 CommentSchlagworte: Bürgerkrieg, Europa, Ewald Nowotny, Finanzkrise, Generation Krise, Globalisierung, H5N1, Influenza, Josef Pröll, Katastrophe, Krieg, Lobby, Luxus, mexikanische Grippe, Neue Grippe, Nordamerikanische Grippe, Pharma, Protest, Schweinegrippe, Turbokapitalismus, Weltgesundheitsorganisation, Weltkrieg, Weltwirtschaftskrise, WHO
Die Massenhysterie legt sich scheinbar nie mehr wieder. Seit scheinbar mehr als einem Jahr höre ich nun schon jeden Tag das Wort Finanzkrise, und als würde eine Krise nicht schon genügen, wagt sich die Schweine- Mexikanische- Nordamerikanische- Neue Grippe aus den Startlöchern und verstopft die Panikporen der Menschen. Wohin mit unserer Angst?
Kapitalismus und popkulturelle Moral
Veröffentlicht 30. April 2009 Allgemein Leave a CommentSchlagworte: Finanzkrise, Hauptuni, Kapitalismus, Moral, Podcast, POLILOG unterwegs, Popkultur, Realismus, Robert Misik
Letzten Donnerstag fand im Hörsaal 50 an der Hauptuni eine Ringvorlesung zum Thema “Kapitalistischer Realismus”. Der V0rtragende war Robert Misik, österreichischer Publizist und Videoblogger (unter anderem). Hier einige Links zu einem Podcast und Bildern.
Paul Krugman, ÖSTERREICH und der Staatsbankrott
Veröffentlicht 16. April 2009 Medien Leave a CommentSchlagworte: Amerika, Ausländische Medien, Austria, Österreich, Österreichische Medien, ÖVP, blog, Blogs, Finanzkrise, irland, Island, Josef Pröll, New York Times, Paul Krugman, Rumänien, Staatsbankrott, Ukraine
Neben der Strafanzeige gegen Karl-Heinz Grasser (Es muss leider die Unschuldsvermutung gelten; es ist aber für mich eine der größten Genugtuungen seit vielen Jahren), dem glücklicherweise missglückten PISA-Boykott und Bo, dem portugiesischen Wasserhand mit Nachnamen Obama, fand noch ein weiteres Thema den Weg in die Medien. Paul Krugmans Diagnose, wie Österreich in der Weltfinanzkrise betroffen sein könnte.

Weiterlesen ‘Paul Krugman, ÖSTERREICH und der Staatsbankrott’
Laura, Vorwahlen und Werner
Veröffentlicht 3. April 2009 Web 2.0 Leave a CommentSchlagworte: Österreich, DATUM, Der Standard, Die Grünen, Finanzkrise, Helge Fahrnberger, Jana Herwig, Laura Rudas, Martin Schimak, Vorwahlen, Wahl, Werner Faymann, Wien, YouTube
Das großartige Monatsmagazin “DATUM” (Vielen Dank an sugarmelon für die Empfehlung!) bringt in der aktuellen Ausgabe eine kleine Reportage zur SP-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas. [Hier ein kurzer Ausschnitt]
Und Jana Herwig, Martin Schimak und Helge Fahrnberger haben am 1. April eine Initiative zum Wiener Gemeinderatswahlkampf gestartet. Sie starten die grünen Vorwahlen. Ein eigener Blog klärt über diese Idee auf. Laut dem Standard wird die Initiative auch von den Wiener Grünen positiv aufgenommen. [Und ich werde es gespannt verfolgen, wie sich diese Idee weiterentwickelt.]
Und zum Abschluss möchte ich noch auf die erste YouTube-Ansprache unseres Herrn Bundeskanzlers hinweisen. “Zusammenhalt in schwierigen Zeiten” lautet der Titel. Einfach ansehen … und mir vielleicht erzählen, was ihr davon haltet.
Fragen zur Finanzkrise
Veröffentlicht 17. Februar 2009 Polilog 3 CommentsSchlagworte: Amerika, Arbeitslosigkeit, Österreich, Börse, Billionen, Depression, Finanzkrise, Finanzkrise, Frage, Katastrophe, milliarden, Rezession, Robert Misik, Unwort, Weltwirtschaftskrise
Während ich mir zurzeit eine genussvolle Auszeit nehme, mich mit Freunden treffen und die letzten Seiten von Robert Misiks (wirklich lesenswerten) Buch “Politik der Paranoia – Gegen die neuen Konservativen” lese, tauchen immer und immer wieder Fragen zu meinem persönlichen Unwort des letzten, des heurigen und des kommenden Jahres auf: der Finanzkrise.
War schon die Börse an sich für mich ein vollkommen unverständliches Unding, gegen welches ich mich von Anfang an zu sträuben begann, ist die aktuelle Krise, welche ich bis vor kurzem vollkommen unterschätzt habe (ich dachte, nur Amerika wäre wirklich schlimm davon betroffen, Österreich würde nur ganz leicht gestreift werden) ein riesiger Fragenpool.
- Milliarden um Milliarden [weltweit mehrere Billionen Dollar/Euro (glaubte man eigentlich jemals, dieses Wort im Kombination mit einer Währung nennen zu müssen)] pumpen die Industriestaaten in ihre Wirtschaft. Konjunkturpakete nennen sie sie, und dadurch möchte man die größte Gefahr übergehen. Doch was, wenn all das nicht fruchtet? Die USA haben schon jetzt ein Budgetloch und wären nach einem misslungenen Konjunkturpaket bankrott. Was wäre dann?
- Hat eigentlich noch kein einziger Politiker Robert Misiks Buch gelesen? Es beschreibt wunderbar meine Ansichten und wäre ein guter Ratgeber für die Finanzkrise (und gegen die neuen Konservativen). Warum wird zurzeit so viel Geld in die Wirtschaft hineingesteckt (vor allem in Konzerne, die für all diesen Mist heute zuständig sind), und nicht in den Sozialstaat? Warum erhöht man nicht das Arbeitslosengeld, wo bleibt das Grundeinkommen? Warum nimmt man sich jetzt nicht die Zeit und das (im Überschuss verbutterte Geld) um den Sozialstaat (in Österreich) von Grund auf zu erneuern und zu verbessern? Um die Schere zwischen Reich und Arm wieder etwas zuschnappen zu lassen? Sind denn alle Politiker so blind? Oder so verdammt konservativ?
- Warum geht man bei staatlichen Konzernen nicht einfach so weit, vollkommen missratene Manager wie Ötsch oder Wrabetz fristlos zu kündigen und einfach mal ganz frech gegen das Recht zu verstoßen. Sie sollten einfach mal versuchen, ihre “Abfindung”, die Prämie für ihren “Erfolg” als Manager zu verlangen: die Öffentlichkeit schafft es vielleicht genauso wie bei dem Doch-nicht-Weihbischof Wagner, ihn wieder in die Versenkung zurückzudrängen.
- Was, wenn die ganze Weltwirtschaft nicht nur zusammenbricht (das ist sie zurzeit beinahe schon zu einem großen Teil), sondern explodiert. Und man mit einer neuen Zeitrechnung beginnen muss? Und plötzlich wieder alle Länder Entwicklungsländer sind?
- Wie groß ist die Finanzkrise nun wirklich? In der aktuellen FS Misik Folge beginnt er mit den Horrorszenarien, die schrecklich klingen, aber möglicherweise schon bald real sein könnten. Politiker sprechen von einem Ende Mitte bis Ende 2010. Andere meinen, dass erst in der Mitte des nächsten Jahrzehnt von einem neuen Aufschwung zu sprechen sein kann. Sprecht euch doch bitte mal ab, und erklärt mir ganz nüchtern, wie es denn nun um die Weltwirtschaft steht. Zurzeit schmückt mein Kopf diese unwohle Gefühl des gefährlichen Halbwissens!
- Und wie und warum muss eine Wirtschaft ständig wachsen? Wie ist es möglich, dass jährlich die Wirtschaft um so und so viele Prozente stieg und warum ist ein Minus von 1 Prozent so schrecklich? Gibt es denn keine Grenze nach oben? Und war nicht absehbar, dass ein rasantes Wirtschaftswachstum irgendwann ein Ende haben muss?
- Und wie – verdammt noch mal – funktioniert die Börse? (Ich bitte um Erklärungen, als würde man es einem Kindergartenkind erklären: wie spekuliert man? Was ist ein DAX, ATX, Nasdaq?)
Fragen über Fragen. Es wird nicht das letzte Mal sein, dass ich mich damit an die Öffentlichkeit wende. Vielleicht kann mir jemand eine Antwort darauf geben. Ich wäre zumindest jedem, der sich die Mühe macht, darüber nachzudenken, sehr verbunden.




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