Mit 'Facebook' verschlagwortete Einträge

Menschenteufel – Doing it Web 2.0

Menschenteufel

Seit heute, dem 12. Oktober 2009, ist Marcus Rafelsbergers neues Buch „Menschenteufel“ im Handel erhältlich. Das wäre ja noch nicht unbedingt so unglaublich wichtig, um auf POLILOG einen Eintrag zu schreiben. Aber ein kleines feines Detail lässt es mich doch tun.

Denn das Buch ist ja mal sowas von Web 2.0:

Marcus Rafelsberger twitterte auf seinem Account @rafelsberger über die aktuellen Geschehnisse vor der Veröffentlichung. Auf seiner Fanpage veröffentlichte er stets aktuell neue Infos. Was aber wirklich das Besondere ist: Die ersten paar Kapitel des Buches stellte Rafelsberger in den letzten paar Wochen häppchenweise, aber vor allem auch fürs iPhone-optimiert auf menschenteufel.at online. Auch jetzt noch kann man sich in das Buch hineinlesen, bevor man dann im Buchhandel oder via Amazon kauft.

Über das Buch …

»Dieses Wesen gibt es nicht. Hat es nie gegeben. Nur in Sagen, in Religionen und Mythen.«
»Jetzt auch in Wien.«
»Das ist ein Witz.«
»Wäre uns allen lieber.«

Eigentlich müsste sich Oberinspektor Laurenz Freund um seinen dementen Vater kümmern. Da geschieht in einer der schönsten Städte der Welt ein grässliches Verbrechen. Halb Mensch. Halb Tier. So steht das Opfer mitten im Wiener Prater. Als die Leiche mit Bocksbeinen und Hörnern gefunden wird, ist in Wien der Teufel los. Nur dank modernster technischer Mittel behält Freunds Sonderkommission die ausufernden Ermittlungen im Griff. Eine alte Fotografie und die Verbindungen zum Fall einer jungen Kollegin führen die beiden schließlich ein Menschenalter zurück – und direkt in die Hölle…

… und den Autor

Marcus Rafelsberger wurde 1967 in Wien geboren. Er war Kolumnist der österreichischen Tageszeitung »DER STANDARD« (»Keine Anzeige von Marcus Rafelsberger«), als Kreativer und strategischer Planer arbeitet er für Kommunikationsagenturen und Unternehmen in Österreich und Deutschland. Seine Arbeiten wurden national und international ausgezeichnet.
Von 1995 bis 2003 lebte er in Hamburg. Dort entstand sein erster Kriminalroman »Das Prinzip Terz« (Emons, Köln, 2004). Seit 2003 ist er wieder begeisterter Wiener. Sein neuer Kriminalroman »Menschenteufel« mit Kommissar Laurenz Freund in der Hauptrolle spielt ebenfalls in Wien.
Mehr zu Marcus Rafelsberger, Aktuelles und Bonusmaterial zu »Menschenteufel« sowie Kontakt zum Autor und seinen Leserinnen und Lesern finden Sie auf http://www.rafelsberger.com

Interesse: Hier gibt’s das Buch um 9,90 Euro bei Amazon!

Wollt ihr ihn hören? Am 19. Oktober 2009 liest er im Café Ritter, Wien XVI, (ab 21.30) im Rahmen der Kriminacht!

Täter/Opfer-Wechselspiel

Aktiv werden … einer der wichtigsten Punkte der zwei Vorträge, die ich gestern auf dem Bock Ma’s-Festival von Klaus Werner Lobo und Ute Bock mitnahm. Und natürlich kam dann immer die Frage, wie man nun jetzt aktiv werden kann. Ich habe schon vor ein paar Tagen meine erste Aktion gestartet und schreibe nun, was sich seither zugetragen hat.

weiterlesen ‘Täter/Opfer-Wechselspiel’

iRoutine

Ohlsdorf – A Neverending Wahlkampf

Ein Ausflug nach Ohlsdorf. Ohlsdorf? Mein Nachbarort ist vor allem wegen Thomas Bernhard berühmt. Und jetzt aktuell leider auch wegen dem Hagelschaden durch die Umwetter am vergangenen Dienstag. Ich habe zwar keine Ahnung, wie es Ohlsdorf geschafft hat, so medienwirksam wirklich überall aufzuscheinen. Aber eine kleine Internetrecherche zeigt wieder einmal, wie grauslich der Wahlkampf in Ohlsdorf ist. Und nein, nicht erst seit jetzt: Seit der letzten Landtags-, Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl.

Ohlsdorf

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Ein Lichtermeer ums Parlament

Wie aus einem Aufruf auf Facebook eine Lichterkette wurde. Wie diese Sache wieder beweist, welche Fähigkeiten diese Social Networks selbst in Österreich haben. Und warum ich doch ein kleines bisschen enttäuscht bin. Und schließlich und endlich, warum ein klein bisschen Anarchie auf den Straßen Wiens etwas Wundervolles ist.

weiterlesen ‘Ein Lichtermeer ums Parlament’

Social Networks worldwide

Wir Mitteleuropäer glauben ja, die ganze Welt würde nur aus 3 großen Social Networks bestehen. Eben Facebook, MySpace und studiVZ. Eine kürzlich auf einem anderen Blog veröffentlichte Weltkarte zeigt nun, was in anderen Nationen angesagt ist.

Worldmap Social Networks

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Facebook klagt studiVZ

Wer Facebook in seiner alten Aufmachung schon kannte, und auch ein bisschen rosarote studiVZ-Luft geschnuppert hat, der kann wohl kaum von der Hand weisen, dass irgendwer von irgendwem abgekuckt hat. Nun verklagt Facebook schon zum zweiten Mal die erfolgreichste deutsche Community zurzeit. Doch nachdem das erste Verfahren in Kalifornien stattfindet, wird nun auf deutschem Boden über die Plagiatsvorwürfe entschieden.


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VWL, Budget und Reagan – Van der Bellen vs. Strache

Der frische „Basiswappler“ ist in seiner neuen Rolle nicht ruhiger geworden. Im Nationalrat zeigt er in lustiger und intelligenter Art und Weise der FPÖ auf, dass Gesetzesanträge am Besten vorher noch mal durchgerechnet werden sollten.

Alexander Van der Bellen
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Unterlassungsschreiben wegen Facebook-Message

Heute mache ich mich mal daran, eine kleine Geschichte zu erzählen. So zugetragen, aktuell in Wien.

Hannes Offenbacher suchte mittels Twitter und paralleler Facebook-Statusnachricht nach kreativen Filmemachern in Wien:

offenbacher 

Noch am gleichen Tag und als erster Kommentar erklärte Michael Hollauf in einem kurzen Kommentar zu seiner Facebook-Nachricht:

Was immer Du tust, Finger weg von der Firma Nuntio. Gaaanz schlechte Erfahrungen…

Dann passierte erst mal einige Tage nichts. Ein Kommentatorin meinte sogar, dass sie eigentlich keine schlechten Erfahrungen mit dieser Firma gehabt hatte.

Drei Tage später landet plötzlich ein Brief bei Herrn Hollauf. Absender? Die Rechtsanwaltskanzlei, die die rechtlichen Angelegenheiten für die Firma Nuntio Audio-Video-Solutions regelt. Hier einige Auszüge aus dem Brief:

anwaltsbrief
anwaltsbrief-2

Nach einem „Spread the story“-Aufruf macht diese Geschichte gerade per Twitter die Runde, und ich habe es zum Anlass genommen, hier einen Blogeintrag zu verfassen (für alle, die bei Facebook nicht angemeldet bzw. keine Freunde von Hannes sind; und damit die Geschichte nicht genau erfahren).

Was kann man also dazu sagen? Soll man aufpassen, was man in Communities schreibt? 

Klar, man sollte aufpassen. Aber dieser Kommentar zeigt nicht wie vom Anwalt beschrieben unrichtige Tatsachen, sondern spiegelt einzig und allein die Meinung bzw. die Erfahrung von Michael wieder. Und wenn sie glaubten, dass ein kleiner Kommentar unter einer Facebook-Nachricht für sie kreditschädigend sei, dann sollen sie einmal sehen, wie kreditschädigend ihr Vorgang in dieser Sache ist.

Und auch ich fordere hiermit alle auf: Spread the story!
Und natürlich würde ich gerne eure Meinung dazu erfahren … 

UPDATE:

Der Geschäftsführer der Firma Nuntio hat sich nun mit mir per Mail in Verbindung gesetzt. Natürlich kann ich jede Firma vollkommen verstehen, wenn sie ihre Anwaltskanzlei einsetzt, um offene (und längst überfällige) Rechnungen endlich bezahlt zu bekommen. Aber leider verstehe ich in keinster Weise die Reaktion auf eine in einer Teilöffentlichkeit veröffentlichten Meinung (schließlich konnten nur Facebookfreunde von Hannes diese Nachricht lesen). Dies hätte man viel einfacher und besser lösen können.

Einen weiteren, sehr guten Blogeintrag zu diesem Thema findet man hier:

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