Mit 'Barack Obama' getaggte Einträge

morgen.update #260310

POLITIK – Voves und der Gratiskindergarten, Health Care Reform Fail, Rudolf Gehring for President? – GESELLSCHAFT - Verjährungsfrist, Bettelverbot – MEDIEN - Strache versus ORF, Stadtzeitung für Graz – WEB 2.0 – iPad-Zeitung – TECHNIK - Mobiles Breitband im Test

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morgen.update #220310

POLITIK – GR-Wahlen in der Steiermark, Abstimmung im Burgenland, Gesundheitsreform in den USA – GESELLSCHAFT – Sterbehilfevebot in der Verfassung, Verweigerung des Papstes, Rufschädigung für Asylanten – MEDIEN – PULS4 für ORF, Spendenaufruf 2.0, Heute-Wechsel – WEB 2.0 – Viacom vs. YouTube, Google vs. China – TWITTERUSER DES TAGES – @zlouma

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morgen.update #190310

POLITIK - Obama: der Antisemit, Bundesrat und Landtag – GESELLSCHAFT - Bombenlage für AC/DC, Kirchenaustritt: Ein Massenphänomen – MEDIEN – Audiofile ohne Sieg Heil, Milgram im Fernsehprogramm – WEB 2.0 – Google Home View – TECHNIK - Google TV – TWITTER-USER DES TAGES – @svejk

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obama.watch | Der Watchblog auf POLILOG

obamawatch-logo1

Barack Obama ist seit dem 20. Jänner 2009 Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Und nicht nur die Amerikaner erwarten von ihm Dinge, die in ihrer Gesamtheit vollkommen unmöglich ist. Amerika steht vor einer schweren Hürde. Das Staatsdefizit ist in Rekordhöhe, die Wirtschaft ist am Boden. Und im Irak und in Afghanistan ist auch jetzt immer noch Krieg. 

Nach den Jahren unter George W. Bush [2000-2008] hat Barack Obama die Menschen bewegt. Mit seinen Reden von Hope und Change. Seine Präsidentschaft soll in die Geschichte eingehen. Seine Inauguration war ein globales Medienereignis. 

Ich habe es mir hier auf POLILOG zur Aufgabe gemacht, seine Arbeit zu beobachten und kritisch zu bewerten. Teilt mir eure Meinung zu Barack Obama mit!

Obamamania

hope

Obamicon You? Hier.
Via Helge

Blogparade: Internetwahlkampf – Yes we can?

Thomas ruft auf seinem Blog Feuerhaken zu einer Blogparade zum Thema “Internetwahlkampf” auf, und ich lasse es mir natürlich nicht nehmen, auch zu diesem Thema meinen Senf dazuzugeben.

Nach dem erfolgreichen Wahlkampf des baldigen – und 44. – amerikanischen Präsidenten, sprechen sowohl in Österreich als auch in Deutschland alle vom Start des Internetwahlkampfes auch im deutschsprachigen Raum. Let’s make it Obama hört man von jeder Seite rufen. Doch was machte denn nun dieser Herr Obama und seine Wahlkampfleute so anders? Seine Seite barackobama.com [aktuell kann man nur noch spenden] war das Zentrum seines Erfolges. Obama hatte ein Profil auf Facebook, er twitterte [oder wurde getwittert] und das Wichtigste: seine Homepage war eine Plattforum zur Vernetzung von politisch Interessierten, von Wahlkämpfern. 

Durch die Mitarbeit bei NEUWAL und die Vorträge auf dem letzten BarCamp in Wien [Bericht 1, Bericht 2] habe ich den Wahlkampf zur Nationalratswahl im Web 2.0 [Max fasst zusammen] beobachtet. Was haben die österreichischen Parteien letztes Jahrs also getan?  Die SPÖ schuf für die Jugend die Plattform “Neue Politik”, eine Ansammlung von Partypics. Faymann und Molterer bekamen Homepages, mit wundervollen Lebensläufen und Links zu flickr und YouTube. Für Molterer wurde getwittert, und Eva Lichtenberger war wohl die schillerndste Figur der Grünen im Internwahlkampf 08. FPÖ und BZÖ verzichteten vollkommen darauf, und ihre Homepages blieben relativ unverändert. Wie die Wahl ausging, wissen wir ja nun: Gerade diese zwei Parteien konnten sich als Wahlsieger sehen.

Heißt dies denn nun, dass der Internetwahlkampf in Österreich und wahrscheinlich auch in Deutschland (noch) nicht funktioniert? No, we can’t? Dazu müsste man natürlich die Bedeutung von Web 2.0 im deutschsprachigen Raum untersuchen. Meiner Meinung nach kann man das Nutzungsverhalten hier noch in keinster Weise mit jener in Amerika vergleichen. Aber vor allem der rasante Aufstieg von Facebook auch hier im deutschsprachigen Raum und die nun schon häufigere Berichterstattung über Blogs zeigt, dass wir höchstwahrscheinlich auf dem richtigen Weg sind.  Aber – so sehe es ich zumindest – ist Österreich nicht das perfekte Testobjekt, um einen “Obama-Wahlkampf” zum ersten Mal in Europa durchzuführen.

Der Grund, warum ich sowohl für die Landtagswahlen in Österreich, die Bundestagswahl in Deutschland und die EU-Wahl, keinen weltbewegenden Internetwahlkampf erwarte: weil eine Persönlichkeit, wie Obama es ist, fehlt. Weil man nicht von einer neuen Art der Politik spricht, sondern einfach nur neue Personen nach vorne stellen, welche die gleiche, (ver)alte(te) Politik vertreten. Das soll aber nicht bedeuten, dass ich nichts von einem iWahlkampf halte.

Das größte Problem ist, dass die Parteien immer erst kurz vor der Wahl an das berühmte Wort “Web 2.0″ denken. Dann muss plötzlich jeder bloggen, twittern, in jeder Community auftauchen, Videos auf YouTube online stellen, Kinderfotos auf flickr laden. Nach der Wahl – und das scheinen heutzutage die meisten Politiker vergessen – ist vor der Wahl. Jeder Politiker, der der Sprache etwas mächtig ist [und das sind sicherlich so einige; einer, der es nun Gott sei Dank wieder lässt: der ehemalige Sozialminister Buchinger] sollte bloggen. So wird Politik transparent. Nachvollziehbarer. Das ist doch etwas, was sich die Wähler schon seit langem wünschen.

Und auch wenn dieser Beitrag jetzt möglicherweise etwas unzusammenhängend wirkt [es ist spät nachts, und gesundheitlich irgendwie nicht ganz auf der Höhe], so hoffe ich doch, dass er einen kleinen Einblick in meine Meinung vom Internetwahlkampf schafft. In einer kurzen Zusammenfassung: Der Internetwahlkampf wird immer wichtiger, und ich meine spätestens bis zum Jahr 2013 [ich bin optimistisch und erwarte mir in diesem Jahr die nächste Nationalratswahl] werden die Parteien schon mehr verstanden haben, wie wichtig das Internet ist. Das Wichtigste wird aber auch hier vor allem die Vernetzung sein. Vielleicht nicht im Aufbau einer eigenen Plattform, sondern in der Nutzung vorhandener Communities. Und dann könnte man auch endlich von einer langfristigen Politik 2.0 sprechen.

Es wäre einen Versuch wert …

[... denn was willst du schon verlieren?] Barack Obama wurde am 4. November 2008 zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Die ganze Welt fieberte mit und verkündete die von ihm so oft propagierte “Change”, die Veränderung. Den Wandel. Ich kann mich an keinen Politiker erinnern, welcher die Menschen so sehr bewegte, und mich mehr und mehr mit seinen Reden zu Tränen rührte. Ich wünsche mir eine Politik wie die seine in einem Land wie dem meinen. Für Österreich.

Laut den Medien schreibt Obama vor allem wegen seiner Hautfarbe Geschichte. Der erste afroamerikanische Präsident der Vereinigten Staaten. Seine Hautfarbe ist mir, man kann es wohl so sagen, gleichgültig. In seinen Reden von “one people”, also einem Volk, soll man nicht nur auf die Hautfarbe schielen. Aber Barack Obama hat etwas geschafft, was allen Politikern der Welt fehlt. Er bewegt Menschen. 

Werfen wir doch mal einen Blick auf die österreichische Politik. Es gab nie einen Politiker, der so – sagen wir – verzaubernd war, wie er. Selbst Bruno Kreisky nicht, der wohl immer (vor allem von sozialdemokratischer bzw. linker Seite) genannt wird, wenn man vom guten, alten Sozialstaat spricht. Kreisky wird im Nachhinein maßlos überschätzt und über seinem Preis verkauft (und das ist wiederum meine sehr eigene Meinung). Kein Politiker, seit meinem früh erweckten Interesse an Politik stach heraus. Und hatte das, was ich an Obama so schätze: Das Vereinende. 

Man könnte sagen, österreichische Politiker (wie es in Europa aussieht, möchte ich nicht erwähnen) sind die ärgsten Schnarchnasen der Welt. Versprechen vor der Wahl das Goldene vom Himmel, um dann im Kanzlersessel “zu ruhen”. Ich sage hiermit nicht, dass sie etwa nicht arbeiten … beileibe, nein. Aber ihre Politik wird immer unzugänglicher, immer “unmenschlicher”, immer abgehobener. Kein Politiker, dem ich jemals die Hand schüttelte (und das sind schon viele ehemalige und aktuelle Spitzenpolitiker der Parteien), gab mir jemals das Gefühl, an mir Interesse zu haben. Kein Sozialdemokrat, keiner der Volkspartei oder auch der Grünen. Dass sich die FPÖ und das BZÖ nicht für den Menschen im Allgemeinen interessiert, war mir schon von vornherein klar. 

Ein Obama für Österreich, wie müsste er wohl aussehen? Es geht nicht um Aussehen, um Migrationshintergrund, um Hautfarbe oder Geschlecht: Jeder hat das Zeug dazu, und ich denke, auch in Österreich hat man die Macht dazu, alles zu erreichen. Was muss man ändern, wie muss man agieren? Man muss vielleicht weg von der Neutralität, welche in ihren früheren Grundsätzen nicht mehr besteht. Man muss die Idee des Nationalstaates überdenken und sich mehr und mehr in Richtung Europa entwickeln. Man muss die Menschen unterstützen, muss ihnen Hoffnung schenken, so wie Obama es auf unglaubliche Art und Weise schaffte.

Die Obama-Politik geht in die Geschichte ein als die erfolgreichste Bottom-Up-Aktion aller Zeiten. Von unten beginnend schlug die Obamamanie ihre Wellen, bis ein ganzes Land von Süden bis Norden, von Osten bis Westen diesen Menschen kannte. In Österreich steckt so viel Potenzial, und es wäre vielleicht der beste Nährboden für einen Test, um herauszufinden, ob das in Amerika sehr erfolgreiche Projekt auch in einem europäischen Land funktioniert. Ich kann mir schon eine solche Welle vorstellen, und wer in diesem Zusammenhang an Morton Rhues Buch denkt, versteht mich nicht. Wir brauchen keinen Populisten im Stile von Jörg Haider oder Heinz-Christian Strache. Wir brauchen Politiker, die auf die Menschen hören, und richtige Lösungen bieten. 

Mir gefielen die Worte “I won’t be the perfect president” (oder so ähnlich). Niemand kann perfekt sein. Doch genau das dachte Alfred Gusenbauer, Wolfgang Schüssel, Viktor Klima, Franz Vranitzky und Konsorten. Zurzeit geht es vor allem darum, die stimmenstärkste Partei zu sein (und seien die Verluste noch so groß und der Abstand zum Zweiten minimal). Ein Typ wie Obama würde unzählige Nichtwähler motivieren, wieder ihre Stimme abzugeben. Ein Typ wie Obama könne auch die Jungen wieder dazu bringen, sich mehr für Politik zu interessieren. Vielleicht ist die Jugend – verallgemeinernd gesagt – rechts. Aber der Rest Linkswähler, ob SPÖ (die Linkslastigkeit der Partei wird immer umstrittener), Grüne oder LIF (oder KPÖ, Linke usw.) hätte durch einen Obama ein Vorbild, eine Ikone. Was ein gewisser Faymann und ein Molterer definitiv nicht waren, wenn ich mich nur sehr vage an die letzte Diskussionsrunde im TV erinnere. Die Politik der letzten Jahre ist niveaulos, sie unterstützt meine Diagnose der eigenen Politikverdrossenheit. Für mich sind die Politiker, und sollten sie noch viele Doktor- oder Magistertitel haben, heutzutage einfach nur dumm.

Hoffnung. Veränderung. Die Politik der schwarz-blau-orangen Regierung von 2000-2006 war zutiefst – um in Amerika zu bleiben – republikanisch. Die Lobbys gewannen an Macht, und der seit langem angeprangerte Proporz ging ohne Halt weiter. Was wir brauchen, und wir sind ein kleines Land, ist eine Politik, die den Menschen unterstützt. Dass die Wirtschaft Anhaltspunkte braucht, um nicht ins Ausland auszuwandern ist natürlich verständlich. Aber es ist doch einfach nur bescheuert, die Reichen steuerlich weiter zu begünstigen, wenn mehr und mehr Menschen in die Armut schlittern. Diese Art der Politik (der Parteien aller Coleurs) erzeugt bei mir nur Kopfschütteln.

Ich wünsche mir einen Obama für Österreich. Einen Menschen, der die Österreicher wieder zur Politik bewegt. Jemand, der den Menschen Hoffnung schenkt und für (positive) Veränderung steht. Einen Menschen, der diese 8,7 Millionen in Österreich lebenden Menschen als ein Volk sieht. Und nicht Menschen mit migrantischem Hintergrund pauschal verurteilt. Oder immer noch Unterschiede zwischen Hetero- und Homosexualität macht. Wir sind ein Volk, liebe Leute. Und das bedeutet auch, dass wir die Immigranten bei ihrer Integration (die ich übrigens für vollkommen wichtig halte) sehr stark unterstützen. Und das passiert in der aktuellen Politik einfach nicht. Und mit dem “one people” käme man endlich meinem (möglicherweise viel zu naivem, aber wundervollen) Traum näher.

One World. One Love. One Unity.

Ich bin gespannt, welche Partei als Erste die Obamaisierung der Politik versucht. Jetzt, genau zu diesem Zeitpunkt wäre der Beginn dieses Versuchs perfekt. Und nicht erst 100 Tage vor der nächsten Wahl. Ich bin gespannt. 

Dein ein österreichischer Obama könnte nicht nur die Menschen dazu bewegen, sich für Politik zu interessieren, sondern er könnte auch zeigen, dass die Politik noch dazu manchmal zutiefst menschlich ist. Und gerade das finde ich daran so schön.

Barack Obama – Change We Need

Seine Person widerspricht dem des amerikanischen Präsidenten. Egal in welcher Hinsicht … Barack Obama ist anders. Er ist jung (seit dem zweiten Weltkrieg gab es nur einen Präsidenten, der in diesem frühen Alter ins Amt kam: Bill Clinton). Er kann die Massen bewegen. Ich verfolge es durch Zeitungen und das Internet mit. Menschen laufen von Tür zu Tür, rufen an, zahlen aus der eigenen Tasche, nur damit Obama Präsident wird. Und er ist Afroamerikaner. Und das ist vielleicht das Außergewöhnlichste.

Man stelle sich nur einmal vor, wie es wäre, wenn Barack Obama siegreich aus der Präsidentschaftswahl herausgehen würde. Als neuer Präsident der Weltmacht USA. Es wäre ein historischer Moment, der Beginn einer neuen Ära. Der von ihm so glorrifizierte “Change”, der Wandel, gemeinsam mit “Hope”, der Hoffnung. Wenn er seine Überzeugungen umsetzen wird, würde er wohl einer der wichtigsten Präsidenten der letzten Jahrzehnte werden. Er würde das Gesundheitssystem reformieren, die Pensionen sichern und Geld, anstatt in die Kriegsmaschnerie, in den Bau von Schulen und Krankenhäusern zu investieren. Das alles hört sich so großartig an, jede Idee auf irgendeine Art und Weise herausragend.

Er spricht einfache Lösungen für langjährige Probleme aus. Ein Populist? Ach, dieses Wort wurde auch schon verbraucht. Vor allem in den österreichischen Medien. Natürlich ist er ein Populist, er gibt Lösungen für die Probleme, welche den Lebensstandard in Amerika sinken lässt. Lösungen, die so einfach klingen, aber theoretisch eben doch umsetzbar sind.

Meine politische Richtung ist bekannt. Seit drei Jahren nun schon verfolge ich den unglaublichen Aufstieg dieses gewissen Herrn Obama. Ich freute mich, als er den Vorwahlkampf gewann, und warte jetzt einfach nur noch. Ich hoffe, dass Amerika endlich den Wandel bekommt, den es so bitter braucht. Barack Obama bewegt die Menschen und sein 30-minütiges Infomercial, welches auf den vier größten Fernsehanstalten Amerikas lief, hat mich mehrere Male tief bewegt. Es gibt nichts, was ich Amerika mehr wünschen würde. Einen Präsidenten wie Barack Obama.

Bild: barackobama.com

Arianna Huffington. Von Griechenland zur einflussreichsten amerikanischen Polit-Bloggerin.

Kennt man das denn auch in Europa? Den Nachrichten-Blog “The Huffington Post”? Für Politinteressierte und dem Englisch mächtige Personen ist es sicher eine Empfehlung wert.

Arianna Huffington, eine Griechin, die es irgendwann einmal nach Amerika gezogen ist, hat mit ihrem Blog die gesamte Medienwelt umgekrempelt. Während des demokratischen Vorwahlkampfes haben Obama und Clinton, noch bevor sie sich an die NYTimes oder ähnliches wandten, ihre Standpunkte in den Huffington Post erklärt.

Der Blog solle nun einen Marktwert von über 200 Millionen Dollar haben, durch den Präsidentschaftswahlkampf wird dieser Wert wahrscheinlich sogar noch steigen. Und obwohl man bemerkt, dass Obama der Wunschpräsident der Redakteure der Huffington Post ist, berichten sie auch objektiv über McCain und kritisieren, wie auch jetzt gerade unter dem Titel “Moving to the middle is for Losers”, Mister Obama.

Ich bin beeindruckt, welche Fähigkeiten in Blogs vorhanden sind. Sie können Leute mobilisieren und Meinung machen. Natürlich ist diese Macht auch gefährlich, aber im Medium Blog gibt es noch so unglaublich viele Möglichkeiten. Und Miss Huffington ist jetzt wenigstens auch reich. Und nicht nur reich, sondern mächtig.

Huffington Post

Die Todesstrafe. Ein fast eingetragenes Markenzeichen der USA. Auch für Demokraten.

Barack Obama, mein Wunschamerikapräsident, spricht sich für die Todesstrafe von pädophilen Gewalttätern aus. Das oberste US-Gericht hat erst gestern diese Höchststrafe für solche Menschen verboten. Und auch Johnny McCain stimmt hier mit Obama überein.

Ich frage mich immer noch, warum man die Todesstrafe braucht. Sollen sie doch in ihrer Zelle dahinsiechen und irgendwann, nach Jahrzehnten hinter Gittern sterben. Das sehe ich als viel größere Strafe an. Die Todesstrafe nimmt einem zwar das Leben, aber auch die Bürde, mit der begangenen Tat leben zu müssen. Und dann überrascht es mich, wenn mir nahestehende Menschen plötzlich auch für Täter wie Josef Fritzl oder Prikopil (hätte er nicht Suizid begangen) die Todesstrafe fordern. Dabei übersehen wir, dass die Todesstrafe eine Strafe in Entwicklungsländern ist. Alle halbwegs zivilisierten Länder, mit Ausnahme der USA, haben schon andere Wege gefunden, um für Recht und Ordnung zu sorgen.

Aber für die USA ist die Todesstrafe unbedingt nötig. Für wenige Jahre in den Siebzigern wurde sie abgeschafft, Menschen, die auf die Vollstreckung warteten, wurden in normale Zellen gesteckt. Und das ist auch ein Grund, warum Charles Manson, seines Zeichens Massenmörder, immer noch in seine Zelle ist.


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