Mit 'Amerika' getaggte Einträge

Paul Krugman, ÖSTERREICH und der Staatsbankrott

Neben der Strafanzeige gegen Karl-Heinz Grasser (Es muss leider die Unschuldsvermutung gelten; es ist aber für mich eine der größten Genugtuungen seit vielen Jahren), dem glücklicherweise missglückten PISA-Boykott und Bo, dem portugiesischen Wasserhand mit Nachnamen Obama, fand noch ein weiteres Thema den Weg in die Medien. Paul Krugmans Diagnose, wie Österreich in der Weltfinanzkrise betroffen sein könnte.

Paul Krugman
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Fragen zur Finanzkrise

Während ich mir zurzeit eine genussvolle Auszeit nehme, mich mit Freunden treffen und die letzten Seiten von Robert Misiks (wirklich lesenswerten) Buch “Politik der Paranoia – Gegen die neuen Konservativen” lese, tauchen immer und immer wieder Fragen zu meinem persönlichen Unwort des letzten, des heurigen und des kommenden Jahres auf: der Finanzkrise.

War schon die Börse an sich für mich ein vollkommen unverständliches Unding, gegen welches ich mich von Anfang an zu sträuben begann, ist die aktuelle Krise, welche ich bis vor kurzem vollkommen unterschätzt habe (ich dachte, nur Amerika wäre wirklich schlimm davon betroffen, Österreich würde nur ganz leicht gestreift werden) ein riesiger Fragenpool.

  1. Milliarden um Milliarden [weltweit mehrere Billionen Dollar/Euro (glaubte man eigentlich jemals, dieses Wort im Kombination mit einer Währung nennen zu müssen)] pumpen die Industriestaaten in ihre Wirtschaft. Konjunkturpakete nennen sie sie, und dadurch möchte man die größte Gefahr übergehen. Doch was, wenn all das nicht fruchtet? Die USA haben schon jetzt ein Budgetloch und wären nach einem misslungenen Konjunkturpaket bankrott. Was wäre dann?
  2. Hat eigentlich noch kein einziger Politiker Robert Misiks Buch gelesen? Es beschreibt wunderbar meine Ansichten und wäre ein guter Ratgeber für die Finanzkrise (und gegen die neuen Konservativen). Warum wird zurzeit so viel Geld in die Wirtschaft hineingesteckt (vor allem in Konzerne, die für all diesen Mist heute zuständig sind), und nicht in den Sozialstaat? Warum erhöht man nicht das Arbeitslosengeld, wo bleibt das Grundeinkommen? Warum nimmt man sich jetzt nicht die Zeit und das (im Überschuss verbutterte Geld) um den Sozialstaat (in Österreich) von Grund auf zu erneuern und zu verbessern? Um die Schere zwischen Reich und Arm wieder etwas zuschnappen zu lassen? Sind denn alle Politiker so blind? Oder so verdammt konservativ?
  3. Warum geht man bei staatlichen Konzernen nicht einfach so weit, vollkommen missratene Manager wie Ötsch oder Wrabetz fristlos zu kündigen und einfach mal ganz frech gegen das Recht zu verstoßen. Sie sollten einfach mal versuchen, ihre “Abfindung”, die Prämie für ihren “Erfolg” als Manager zu verlangen: die Öffentlichkeit schafft es vielleicht genauso wie bei dem Doch-nicht-Weihbischof Wagner, ihn wieder in die Versenkung zurückzudrängen. 
  4. Was, wenn die ganze Weltwirtschaft nicht nur zusammenbricht (das ist sie zurzeit beinahe schon zu einem großen Teil), sondern explodiert. Und man mit einer neuen Zeitrechnung beginnen muss? Und plötzlich wieder alle Länder Entwicklungsländer sind?
  5. Wie groß ist die Finanzkrise nun wirklich? In der aktuellen FS Misik Folge beginnt er mit den Horrorszenarien, die schrecklich klingen, aber möglicherweise schon bald real sein könnten. Politiker sprechen von einem Ende Mitte bis Ende 2010. Andere meinen, dass erst in der Mitte des nächsten Jahrzehnt von einem neuen Aufschwung zu sprechen sein kann. Sprecht euch doch bitte mal ab, und erklärt mir ganz nüchtern, wie es denn nun um die Weltwirtschaft steht. Zurzeit schmückt mein Kopf diese unwohle Gefühl des gefährlichen Halbwissens!
  6. Und wie und warum muss eine Wirtschaft ständig wachsen? Wie ist es möglich, dass jährlich die Wirtschaft um so und so viele Prozente stieg und warum ist ein Minus von 1 Prozent so schrecklich? Gibt es denn keine Grenze nach oben? Und war nicht absehbar, dass ein rasantes Wirtschaftswachstum irgendwann ein Ende haben muss?
  7. Und wie – verdammt noch mal – funktioniert die Börse? (Ich bitte um Erklärungen, als würde man es einem Kindergartenkind erklären: wie spekuliert man? Was ist ein DAX, ATX, Nasdaq?)

Fragen über Fragen. Es wird nicht das letzte Mal sein, dass ich mich damit an die Öffentlichkeit wende. Vielleicht kann mir jemand eine Antwort darauf geben. Ich wäre zumindest jedem, der sich die Mühe macht, darüber nachzudenken, sehr verbunden.

Gaza – Und auf welcher Seite stehst du?

Der neue Videocast von Robert Misik auf derstandard.at lässt mich jetzt, zu so später Stunde, noch einmal in die Tasten tippen. Er greift in diesem sehenswerten Video ein Thema auf, dass mir selbst schon vor einigen Tagen ungut auffiel. Denn, im Gegensatz zu all den Demonstrationen zum Irakkrieg 2002, in dem es einfach vor allem nur “Against war” ging, verläuft der aktuelle (eskalierte) Konflikt im Gaza-Streifen. In unzähligen Ländern gibt es Unterstützungsbekundungen für die Palästinenser und selbst ich wurde per Facebook zu einer Kundgebung eingeladen, um auf der Seite der Israelis zu stehen.

Dass österreichische Moslems und Juden natürlich zu einer Seite tendieren, verüble ich ihnen nicht einmal. Auch wenn es, aufgrund der Entfernung nicht wirklich nötig wäre. Aber dürfen wir Österreicher christlichen Glaubens (bzw. Atheisten) uns auf eine Seite der “Macht” stellen? Dürfen wir entscheiden, wer im Recht und wer im Unrecht ist?

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Seit ich mich erinnern kann, gibt es im Gazastreifen einen Konflikt. Immer wieder artet er aus. Aber warum gehen die Menschen weltweit nicht auf die Straße um Frieden zu fordern. Um eine diplomatische Lösung mithilfe verschiedener Berater zu finden. Mit genug Anstrengung und auch einer gehörigen Einmischung der UN (auf welche ich schon seit Jahren warte), mit Druck der EU, Amerika, Russland und was weiß ich für einer Weltmacht, könnte man eine Lösung finden. 

Was die beiden Völker verbindet, ist ihr tief verwurzelter Hass. Egal ob die Hamas oder Israel … auf beiden Seiten wurden so viele Fehler gemacht, die Einen wurden jahrzehntelang unterdrückt, die Anderen schießen ständig auf zivile Ziele. Und da wir, wir hier in Österreich, der Insel der Seeligen, keine Ahnung haben, was da unten nun wirklich abläuft, dürfen wir uns nicht für eine Seite entscheiden. 

Normalerweise müsste man gegen jedwede Art von Krieg sein. Genau das fehlt mir bei den aktuellen Meinungen vieler Linker, die sonst ihren Fahne des Pazifismus hochstrecken. Und so hoffe ich, dass ich es irgendwann noch einmal erleben werde, dass in dieser Region, dem Gaza-Streifen zwei Völker friedlich nebeneinander leben können. So würde mein utopischer Traum vom Weltfrieden ein kleines bisschen realer.

[Bildquelle: Ein Ausschnitt aus diesem Bild von Gauravonomics]

Barack Obama – Change We Need

Seine Person widerspricht dem des amerikanischen Präsidenten. Egal in welcher Hinsicht … Barack Obama ist anders. Er ist jung (seit dem zweiten Weltkrieg gab es nur einen Präsidenten, der in diesem frühen Alter ins Amt kam: Bill Clinton). Er kann die Massen bewegen. Ich verfolge es durch Zeitungen und das Internet mit. Menschen laufen von Tür zu Tür, rufen an, zahlen aus der eigenen Tasche, nur damit Obama Präsident wird. Und er ist Afroamerikaner. Und das ist vielleicht das Außergewöhnlichste.

Man stelle sich nur einmal vor, wie es wäre, wenn Barack Obama siegreich aus der Präsidentschaftswahl herausgehen würde. Als neuer Präsident der Weltmacht USA. Es wäre ein historischer Moment, der Beginn einer neuen Ära. Der von ihm so glorrifizierte “Change”, der Wandel, gemeinsam mit “Hope”, der Hoffnung. Wenn er seine Überzeugungen umsetzen wird, würde er wohl einer der wichtigsten Präsidenten der letzten Jahrzehnte werden. Er würde das Gesundheitssystem reformieren, die Pensionen sichern und Geld, anstatt in die Kriegsmaschnerie, in den Bau von Schulen und Krankenhäusern zu investieren. Das alles hört sich so großartig an, jede Idee auf irgendeine Art und Weise herausragend.

Er spricht einfache Lösungen für langjährige Probleme aus. Ein Populist? Ach, dieses Wort wurde auch schon verbraucht. Vor allem in den österreichischen Medien. Natürlich ist er ein Populist, er gibt Lösungen für die Probleme, welche den Lebensstandard in Amerika sinken lässt. Lösungen, die so einfach klingen, aber theoretisch eben doch umsetzbar sind.

Meine politische Richtung ist bekannt. Seit drei Jahren nun schon verfolge ich den unglaublichen Aufstieg dieses gewissen Herrn Obama. Ich freute mich, als er den Vorwahlkampf gewann, und warte jetzt einfach nur noch. Ich hoffe, dass Amerika endlich den Wandel bekommt, den es so bitter braucht. Barack Obama bewegt die Menschen und sein 30-minütiges Infomercial, welches auf den vier größten Fernsehanstalten Amerikas lief, hat mich mehrere Male tief bewegt. Es gibt nichts, was ich Amerika mehr wünschen würde. Einen Präsidenten wie Barack Obama.

Bild: barackobama.com

Österreich im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen

Bei der UN-Vollversammlung am vergangenen Freitag wurde unter anderem Österreich in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gewählt. 133 Länder (von 192 Mitgliedsländern) stimmten für Österreich, und somit schaffte man die nötige Zwiedrittelmehrheit. 

Darüber hinaus wurde auch noch die Türkei als weiteres nichtständiges Mitglied mit 151 Stimmen gewählt. Auch Island wollte einen Platz ergattern, erhielt aber (auch Aufgrund der Finanzkrise und dem Beinahe-Kollaps der isländischen Wirtschaft) nur Stimmen von 87 Ländern.

Weitere neue Mitglieder sind Japan, Uganda und Mexiko. Uganda und Mexiko waren ohne Gegenkandidaten aus ihrem Kontinent für den jeweiligen Sitz angetreten.

Kurios ist außerdem, dass sich der Iran ebenfalls für einen Platz beworben hat, und mit 32 Stimmen es deutlich verfehlte. Der Sicherheitsrat belegte Iran schon einige Male mit Sanktionen und das Land ist international weitgehend isoliert.

Von 1. Jänner 2009 bis zum 31. Dezember 2010 werden diese fünf Länder im Sicherheitsrat sitzen. 

Der Sicherheitsrat

Ständige Mitglieder:

  •  Vereinigte Staaten von Amerika
  •  Volksrepublik China
  •  Russische Föderation
  •  Frankreich
  •  Vereinigtes Königreich

Diese Mitglieder haben bei Beschlüssen des Sicherheitsrats gemäß Art. 27 III UN-Charta ein Vetorecht – d.h. ohne die Zustimmung aller fünf ständigen Mitglieder kommt der Beschluss nicht zustande.

Hier eine Liste der nichtständigen Mitglieder seit 1946. Österreich war schon in den 70er und den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts im Sicherheitsrat vertreten.

Meiner Meinung nach scheitert die Sinnhaftigkeit des Sicherheitrates an der Besetzung der ständigen Mitglieder und der Klausel, dass Beschlüsse nur einstimmig beschlossen werden. Schon der Konflikt in Darfur (2004) wurde von China aufgrund von Erdölinteressen mit einem Veto belegt, und die UNO griff nicht ein. Ebenso der Genozid in Ruanda 1994. Für Sicherheit hatte dieser Rat schon lange nicht mehr gesorgt. Aber da fehlt schon alleine die Macht der UNO. Denn die sinkt auch in den Sumpf der Bedeutungslosigkeit, und dient oft genug einzig und allein der Selbstdarstellung mancher Politiker.

Ohne Worte. [Irak kauft ein. #Waffen #USA]

Mit dem Ziel, künftig auch alleine für “Sicherheit und Stabilität” sorgen zu können, setzt der Irak auf eine schlagkräftige Armee und will diese entsprechend aufrüsten. Zum Zug kommen sollen dabei vor allem US-Rüstungskonzerne, bei denen sich der Irak mit Panzern, Raketen, Flugzeugen & Co. eindecken will. Es handelt sich um ein Geschäft der Superlative: Die umfangreiche Wunschliste hat bereits einen Gegenwert von mehr als zehn Milliarden Dollar.

Die Todesstrafe. Ein fast eingetragenes Markenzeichen der USA. Auch für Demokraten.

Barack Obama, mein Wunschamerikapräsident, spricht sich für die Todesstrafe von pädophilen Gewalttätern aus. Das oberste US-Gericht hat erst gestern diese Höchststrafe für solche Menschen verboten. Und auch Johnny McCain stimmt hier mit Obama überein.

Ich frage mich immer noch, warum man die Todesstrafe braucht. Sollen sie doch in ihrer Zelle dahinsiechen und irgendwann, nach Jahrzehnten hinter Gittern sterben. Das sehe ich als viel größere Strafe an. Die Todesstrafe nimmt einem zwar das Leben, aber auch die Bürde, mit der begangenen Tat leben zu müssen. Und dann überrascht es mich, wenn mir nahestehende Menschen plötzlich auch für Täter wie Josef Fritzl oder Prikopil (hätte er nicht Suizid begangen) die Todesstrafe fordern. Dabei übersehen wir, dass die Todesstrafe eine Strafe in Entwicklungsländern ist. Alle halbwegs zivilisierten Länder, mit Ausnahme der USA, haben schon andere Wege gefunden, um für Recht und Ordnung zu sorgen.

Aber für die USA ist die Todesstrafe unbedingt nötig. Für wenige Jahre in den Siebzigern wurde sie abgeschafft, Menschen, die auf die Vollstreckung warteten, wurden in normale Zellen gesteckt. Und das ist auch ein Grund, warum Charles Manson, seines Zeichens Massenmörder, immer noch in seine Zelle ist.

The European Dream?

In Amerika vom Tellerwäscher zum Millionär? Das ist ja mal sowas von out. Jetzt suchen die Amerikaner den Weg nach Europa.
Ein Trend, den man noch vor ein paar Jahren für undenkbar gehalten hätte, greift in den USA um sich: Immer mehr US-Amerikaner sehen die oft beschworenen “unbegrenzten Möglichkeiten” nicht mehr im eigenen Land, sondern im Land ihrer Eltern oder Großeltern: in Europa.
Der schwache Dollar und ganz generell die Situation der US-Wirtschaft macht die Emigration in EU-Länder für viele zu einer verlockenden Option. Die Gesetzeslage in manchen EU-Ländern kommt ihnen dabei sehr entgegen. [orf.at]
Dem Bericht auf orf.at folgend, hätten 40 Millionen Amerikaner Möglichkeiten auf eine Doppelstaatsbürgerschaft. Scheinbar wegen ihrer Wurzeln in Europa. Durch den EU-Reisepass hätten sie dann die Möglichkeit, in der gesamten Union zu arbeiten. Muss sich der europäische Arbeitsmarkt jetzt fürchten?

Irak. A Neverending Story?

Ende des Jahres ist der einer der umstrittensten Präsidenten der Vereinigten Staaten Geschichte. Nun lässt er mit den Plänen um eine Dauerbesatzung im Irak ein letztes Mal aufhorchen.

Auf orf.at war folgende Information zu finden.
Laut “Independent” will der US-Präsident ein Abkommen, das die künftigen US-Befugnisse im Irak festschreiben soll, bis Ende Juli durchsetzen, um anschließend den militärischen Sieg im Irak zu erklären und damit die Invasion von 2003 zu rechtfertigen.
Über die Sinnhaftigkeit des Irakkrieges (oder des Krieges im Allgemeinen) lässt sich streiten. Aber natürlich versteht man den Versuch Bushs, doch noch den scheinbaren Sieg zu feieren.

Zugegeben, der Irak wurde vom Diktator Saddam Hussein befreit, und ein kleines bisschen mehr Demokratie verspürte das Land, aber durch Radikale herrscht in den großen Städten wie Bagdad, Al-Basrah oder Falludscha noch immer kein Frieden. Und die Aufbruchsstimmung ist Wochen nach dem Sturz der Hussein-Statue in Bagdad schon wieder verflogen. Man kann nie von einem Sieg nach einem Krieg sprechen. Soldaten und Zivilisten starben. Nur kann man mit reiner militärischer Kraft die Demokratie in der Welt ausbreiten. Da gehört etwas mehr dazu, und das haben die USA verabsäumt.

Für die amerikanische Präsidentschaftswahl wäre das zumindest fatal. Würde Bush dies durchbringen, wäre das eine Stärkung für McCain, der ja nie von einem Abzug sprach. Obama hingegen versprach einen langsamen Abzug aller Truppen aus dem Kriegsgebiet und durch die Bestimmung der Dauerbesatzung könnte er dieses Versprechen nicht halten.

Back 2 Reality. Hillary gibt auf.

Es hätte ihr glorrreichster Kampf werden können, doch die Demokraten haben nun eben anders entschieden. Und nun endlich, sieht auch sie selbst dies ein.

Die Republikaner lachen sich mal schnell eins ins Fäustchen, denn ihr Präsidentschaftskandidat John McCain steht schon seit Monaten fest und konnte zuletzt beobachten, wie sich die beiden Kandidaten der Demokraten gegenseitig bekämpften und in Missgunst brachten.

Natürlich kann man die Entscheidung der Demokraten, die Superdelegiertenstimmen in Michigan und Florida zu halbieren, etwas zwiespältig sehen, aber durch diese Entscheidung ebnete man Barack Obama den Weg. Dieser hat nun schon seinen Sieg erklärt. Und der Wahlkampf um das Amt des Präsidenten könnte eigentlich beginnen. Nur Hillary sträubte sich dagegen, ihre Niederlage einzugestehen. Erst nächsten Sonntag, lange, nachdem zum Beispiel die Huffington Post schon schrieb, dass nun wohl schon jeder eingesehen hätte, dass sie verloren hat, außer eben sie selbst.

Es wäre eine tolle Sache gewesen, die erste Frau als amerikanische Präsidenten. Jetzt wird es möglicherweise der erste farbige Präsident. Das Problem der Demokraten war, dass sie einfach viel zu viel gute Kandidaten für diese Wahl hatten. Mal sehen, was der weitere Wahlkampf und die Rep-Dem – Konfrontation bringen wird.


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