Vor einigen Wochen (oder Monaten) schrieb ich mal darüber, dass sich die SPÖ im Krankenbett befindet. Heute muss ich meine Aussage revidieren und behaupte ganz einfach: Die SPÖ hat die Palliativstation erreicht, der entgültige Kollaps scheint nicht mehr lange auf sich warten zu lassen.
Archiv für September 2009
Die SPÖ auf der Palliativstation
Veröffentlicht 27. September 2009 Politik 2 KommentareTags: ÖVP, BZÖ, FPÖ, Grundsätze, Rettung, Sitzung, Sozialdemokratie, SPÖ, Wahl
Gedanken zur Wahl
Veröffentlicht 19. September 2009 Politik 6 KommentareTags: ÖVP, Bürgermeisterwahl, BZÖ, Die Grünen, FPÖ, Gemeinderatswahl, Jörg Haider, Landtagswahl, Oberösterreich, Pinsdorf, SPÖ, Wahl
Oberösterreich wählt am 27. September: Mit einer kleinen Gedankenachterbahn zu den Parteien, zum Wahlkampf und zu meiner Wahlentscheidung. Und gleichzeitig ist es nun auch mein letzter Eintrag zu eben dieser Wahl. Versprochen.
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Überbrückungshilfe
Veröffentlicht 5. September 2009 Gesellschaft , Polilog , Web 2.0 Hinterlasse einen KommentarTags: Empfehlung, Generationen, Tom Schaffer
Aufgrund erneuten Zeitmangels möchte ich euch hiermit nur mal ganz schnell einen großartigen Text empfehlen: Tom Schaffer hat sich mit unserer und anderen Generationen beschäftigt. Das Ergebnis ist einfach nur lesenswert und vollkommen treffend. Für mich sogar irgendwie ein kleines Meisterwerk. Aber pscht!
Über meine und andere Generationen sprechen (mit ein bisschen Wut) – ZurPolitik.com
Ich werde höchstwahrscheinlich erst zu Studienbeginn bzw. nach der Wahl in Oberösterreich wieder Zeit finden, mich wieder auf POLILOG zu stürzen. Und so kann ich jetzt noch über mögliche Neuerungen nachdenken. Seid gespannt!
‘Ein Augenblick Freiheit’ im Rennen um den Oscar
Veröffentlicht 1. September 2009 Medien Hinterlasse einen KommentarTags: Arash Riahi, Österreich, DVD, Ein Augenblick Freiheit, Flüchtling, Frankreich, Kino, Türkei
„Mein Film ergreift keine Partei. Es gibt keine Schuldzuweisungen. Es geht um Demokratie und die universelle Sehnsucht, seine Lebensträume in Freiheit verwirklichen zu können.“
– Arash T. Riahi

Der weltweit schon mehrfach ausgezeichnete Film „Ein Augenblick Freiheit“, eine Österreich-Frankreich-Türkei-Produktion des österreich-iranischen Regisseurs Arash Riahi hat das geschafft, worauf ich ja schon seit dem Kinostart hoffte. Österreich schickt ihn für den Oscar für den besten fremdsprachigen Film ins Rennen. So kann man schließlich nur gratulieren! Und da das Thema sehr ansprechend ist (Flüchtlinge und der Iran), glaube ich sogar, dass er eine nicht geringe Chance haben könnte.
Und allen deutschen Lesern meines Blogs empfehle ich, sich diesen Film mal im Kino anzusehen. Denn, wie ich gerade gelesen habe, ist der Film in Deutschland erst kürzlich gestartet. Eine DVD gibt es, hier in Österreich, leider scheinbar noch nicht.
Jetzt muss man einfach nur mal warten: Vielleicht sieht es für Österreich dieses Mal wieder so großartig aus, wie vor zwei Jahren. Und natürlich muss man wieder einmal sagen, dass die österreichischen Regisseure und Schauspieler großartig sind, die österreichische Filmförderung aber wirklich absolut erschreckend ist.
Glühbirnenhysterie
Veröffentlicht 1. September 2009 Gesellschaft 4 KommentareTags: Banalität, Birne, Energiesparlampe, EU, Europäische Union, Glühbirne, Glühlampe, Halogen, Hysterie, ORF
Normalerweise dachte ich ja, dass vor allem die österreichischen Parteien daran Schuld sind, dass in unserem Land die EU sehr schlecht dasteht. Und der Stammtisch natürlich. Aber nach der ganzen Berichterstattung rund um den Abschied von der Glühbirne und (gestern gesehen in Konkret, ORF 2) der möglichen Standardisierung von Duschköpfen weiß ich: es ist das öffentlich-rechtliche Fernsehen ebenso.
Wie man aus solch einer Banalität eine Hysterie machen kann? Ich weiß es nicht. Mir wird sie nicht fehlen, die Glühbirne. Aber wahrscheinlich auch nur, weil ich keine so feste Bindung mit irgendeiner Birne dieser Sorte aufgenommen habe. War ja sowieso nur eine Lebensabschnittsglühbirne und nichts für die Ewigkeit.
Christoph Chorherr hat zwei Mal die richtigen Worte gefunden. Hier im Mär von der Glühbirne und im Glühlampenverbot? Und Der Postillon nimmt es mit (sehr gutem) Humor!
Septemberupdate
Veröffentlicht 1. September 2009 Polilog 1 KommentarTags: blog, Job, Länge, Politik
Um mich endlich mal wieder kurz zu fassen: POLILOG liegt mir immer noch am Herzen. Würde ich aber weiter auf die ellenlangen Einträge (die bekanntlich in letzter Zeit sehr stark im Schreibstil nachließen) setzen würde, wäre es wohl schon sehr bald vorbei mit diesem Projekt. Die Leserzahl sinkt, und auch für mich ist es schwer, mir oft genug die Zeit zu nehmen, um Hunderte von Wörter zu ein und demselben Thema zu sinnieren. Und ich bin auch fest davon überzeugt, dass kurze Gedankeneinschübe, schnelle Links und so weiter die Leserschaft eher erfreuen und erhöhen wird, da sich nur sehr wenige die Zeit nehmen, meinen umfangreichen Erläuterungen zu folgen.
Warum ich so wenig zu tun habe? Ich engagiere mich im Kommunalpolitik-Wahlkampf. Für die SPÖ Pinsdorf befinde ich mich mit Platz 37 (von 40) zwar (glücklicherweise) auf unwählbarer Stelle, und ich bin selbst jetzt noch immer ohne Parteibuch, aber meine Aufgabe, die Öffentlichkeitsarbeit (die in den letzten Jahren, seit ich mich erinnern kann, nur spärlich vorhanden war), nimmt auch nicht wenig Zeit in Anspruch. Noch dazu kommt mein kleiner, netter (großartiger) Job in Wien, der sowohl Home Office als auch Büro-Aufenthalte in Wien mit sich bringt. Nebenbei organisiere ich noch Proteste und Gegendemos via Facebook gegen Neonazi-Umtriebe und FP-Veranstaltungen. Und dann gibts da natürlich noch das Leben, welches gerade eindeutig an Bedeutung gewonnen hat.
Und so wird man in nächster Zeit vor allem eines von mir serviert bekommen: Informative Häppchen, Meinungswölkchen oder Fundstücke aus dem Internet. Und über Kommentare und Anregungen bin ich natürlich immer wieder sehr erfreut. @POLILOG auf Twitter ist aktuell ebenso im Tiefschlaf und wird wohl erst wieder während der FH-Zeit richtig reaktiviert. Und mit diesem Update überlasse ich euch jetzt wieder diesen wundervollen spätsommerlichen Wärmeperioden.








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