Die Vereinten Nationen. Ein Paradebeispiel, was passiert, wenn man der größte internationale Nationenbund ist und trotzdem überhaupt keine Macht hat.

Die UNO drückt zwar stets ihren Unmut aus, etwas verändern können und wollen sie aber nicht.

Schon in „Darfur. Ein vergessener Krisenherd“ habe ich mich über die Unfähigkeit der UNO mokiert. Man sieht zu, lässt Massenermordungen und Vergewaltigungen zu, und stellt aber trotzdem keinen Anführer, keinen Diktator unter Druck.

Bei Burma und Tibet war es ähnlich. Diese bemerkenswerte Aufschrei, der Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit wurde von der UN zwar gehört, aber aus reiner Angst vor China hat sich rein gar nichts geändert.

Und nun zum aktuellen Thema: Simbabwe. Robert Mugabe, der Diktator und Massenmörder lässt keine demokratischen Wahlen zu, und setzt die Opposition unter Druck. Lässt töten und was macht der UN-Sicherheitsrat? Er verurteilt dieses Vorgehen. Ähm. Er verurteilt. Was sind das bitte nur für Warmduscher?

Der Oppositionsführer Morgan Tsvangirai fordert eine Friedenstruppe der UN. Um Sicherheit zu schaffen. Das wäre nach Jahren (seit ich mich erinnern kann, dümpelt die UN dahin, im Schatten der USA und der NATO) die erste richtige, und gute Entscheidung.

2 Antworten zu „Die Vereinten Nationen. Ein Paradebeispiel, was passiert, wenn man der größte internationale Nationenbund ist und trotzdem überhaupt keine Macht hat.“


  1. 1 zeitcollector 25. Juni 2008 um 6:11

    Man kann nur hoffen, dass es in Simbabwe nicht so endet, wie seinerzeit in Ruanda. Auch da hätte die UN viele Menschen retten können und hat versagt.

  2. 2 just4ikarus 25. Juni 2008 um 6:18

    Das hoffe ich natürlich auch. Sie stellen scheinbar den Schutz der Nationenbeziehungen über den Schutz des Menschen.


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