Wie ein Hühnerstall.

Die Führungskrise in der österreichischen Sozialdemokratie wird mehr und mehr zu einer lächerlichen Debatte.

Man kann den Kritikern nicht absprechen, dass die SPÖ nach dem Wahlsieg Ende 2006 und der Koalition mit der ÖVP an Gesicht, an Glaubwürdigkeit und an Macht verloren hat. Viele hochrangige Politiker aus dem eigenen Haus wirbeln Staub auf, und fordern einen Führungswechsel. Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer wäre einfach nicht der Richtige für die Regierung.

Und nun sprach auch der Altbürgermeister von Wien, Helmut Zilk, vor laufender Kamera über das Führungsproblem seiner Partei. Auch er fordere einen Wechsel der Parteispitze.
In einem ZIB-Interview warf Zilk heute Abend Gusenbauer Führungsschwäche vor. Ein Bundeskanzler müsse führen können, die Bundesregierung gleiche aber einem “Hühnerstall”, in dem in alle Richtungen “gegackert” werde. [orf.at]
Ach so. Ein Hühnerstall. Ich sehe es aber auch als Gegackere an, wenn ein Bürgermeister der Bundeshauptstadt außer Dienst glaubt, er könne auf Bundesebene noch mitreden. Es war schon immer so, dass im roten Wien der Bürgermeister eine viel zu große Rolle in der Bundespolitik spielte. Er hat zwar mit seinen Ansichten Recht, aber ich frage mich, warum Medien immer wieder ausgediente Politiker suchen, um sie nach ihrer Meinung zu fragen.

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2 Antworten zu „Wie ein Hühnerstall.“


  1. 2 Helmut Zilk 20. Februar 2010 um 6:56 nachmittags

    Helmut Zilk
    Die Führungskrise in der österreichischen Sozialdemokratie
    Es bedarf keine Worte was in der Politik passiert, Korruption, Unfähigkeit, Scheinheiligkeit und gemeingefährliche Verantwortungslosigkeit. Würden Politiker strafrechtlich und zivilrechtlich verfolgbar sein bezüglich ihren Tun und Handeln und schaffen von Gesetzen die nur ihnen selbst nutzen (Mehrfachkassier) wären alle Gerichte in Österreich auf Jahre beschäftigt. Was sagt der Bundesheinzi? Nichts, er fasselt nur ständig von sozialer Gerechtigkeit die es nicht gibt, obwohl seine Partei seit jahrzehnten regiert. Alle Politiker können Freude mit dem Bundesheinzi haben, er lächelt nur zu ihrem Tun und Handeln ohne Konzequenzen, egal was sie tun. Was sagt er zu den Untersuchungsausschüßen die sich anhören wie billige Kriminalromane?


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