Sie gilt als die Ikone der 68er, als die Göttin der Frauenbewegung in der Nachkriegszeit. Doch, das, was sie schuf, ufert auch heute noch gerne aus. Ein Beispiel? Diese schrecklichen Kampfemanzen.
Ich, als intelligenter und interessierter Mensch, habe nie wirklich viel von Alice Schwarzer gehalten. Sie war für mich nicht beeindruckend, keine Persönlichkeit, sondern über weite Strecken einfach nur nervig. Jetzt könnte man natürlich sagen, dass ich ein Frauenhasser sein könnte, doch viele Menschen können aus Erfahrung sagen, dass ich sehr für die Gleichberechtigung bin.
Diese schwerhörigen Politiker sprechen stets von der Bekämpfung der Kinderarmut, von gleichen Löhnen. Alle Parteien, egal welche Farbe. Und trotzdem passiert seit Jahrzehnten nichts. Obwohl ich selbst mir das so einfach vorstelle. Ein Gesetz, hohe Strafen und schon würde die Frau gerecht entlohnt.
Ich selbst durfte bisher eine Kampfemanze in meinem näheren Umfeld kennenlernen. Das ist so eine gewesen, die sich in jeder Diskussion auf das Frauen-Gleichberechtigungsthema einschwor und nicht mehr losließ. Und ihr konnte man auch über Computerspiele erzählen, hätte sie irgendetwas halbwegs Passendes aus ihrem Metier gefunden, um es zurückzuschleudern.
Schlussendlich, nach vierjähriger Bekanntschaft, kann ich sagen, dass ihr Emanzenleben auf dem Leben ihrer Mutter aufbaut. So schön auch der Wunsch nach Gleichberechtigung ist, bei ihr artete es in Männerhass aus. Und sie wirkte definitiv nicht glücklich, sondern fand immer etwas, um an den Männern ein Makel zu finden.
Wie ich jetzt darauf komme? Schwarzer fand wieder einmal den Weg in die Schlagzeilen. Umstrittener Burma-Text, kurze Rückkehr zur Emma, und ein Medienfeuer auf sie.
“Schwarzer ist personifizierte Perpetuierung des weiblichen Opferschemas: die Reduzierung komplexer Zusammenhänge auf Schwarz und Weiß, das Anbieten handlicher Mann-Frau-Antagonismen passt den Talkshows mit ihrem Parolengestus bestens in den Kram”, schreibt Zeh. (Juli Zeh, eine Autorin, für die Süddeutsche Zeitung)
Und so kann man nur sagen: Männer sind Arschlöcher. Und Frauen ebenso. Die Emanzipation der Kampfemanzen würde erst dann erfolgreich sein, wenn sie alleine auf der Welt wären.
Tja. Was soll man zu Frau Schwarzer noch mehr sagen, als Juli Zeh da geschrieben hat? Wer nur alte Dichotomien umzudeuten versucht (wobei jetzt alle “weiblichen” Eigenschaften super, alle “männlichen” scheiße sind) statt sie wo möglich aufzubrechen, disqualifiziert sich für mich selbst.
tja ist halt nix liebenswertes dran an solchen frauen. ich kann auf sie verzichten.
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