Regierungskrise hin oder her. Die Bundesregierung versinkt in Lächerlichkeit und die SPÖ zieht plötzlich ganz andere Seiten auf.
Als Bundeskanzler Gusenbauer den Posten als Parteichef abgeben musste, und ihn Bundesminister Faymann nachfolgte, meinte die ÖVP, dass die Sozialdemokraten nun regierungsunfähig wären. Eine Woche später wandert Bundesminister Platter (VP) in die Landesregierung von Tirol und nun muss auch die Volkspartei umbauen.
Viele unwichtige SP-Kommunalpolitiker haben ihren Unmut über die Doppelführung der SPÖ geäußert, doch zumindest die beiden glauben an eine erfolgreiche Arbeit. Doch mit ihrer Aussendung gestern haben sie wohl einen riesig großen Fehler gemacht.
Ausgerechnet an den Herausgeber der Kronen Zeitung (Dichand) schickten sie nun ihre Kehrtwende in der EU-Politik. Bis vorgestern waren sie immer noch der Meinung, dass die Ratifizierung des EU-Vertrages richtig war, und man nicht das Volk abstimmen lassen sollte. Und ich stimme ihnen dabei auch zu. Jetzt haben die beiden, Gusenbauer und Faymann angekündigt, dass bei Abänderungen des Vertrages von Lissabon nun auch in Österreich das Volk gefragt wird. Ein Kniefall vor der Boulevard-Presse.
Lächerlich. Armselig. Schwach. Populismus steht ihnen einfach nicht, liebe (aktuelle) österreichische Sozialdemokratie.
Barack Obama, mein Wunschamerikapräsident, spricht sich für die Todesstrafe von pädophilen Gewalttätern aus. Das oberste US-Gericht hat erst gestern diese Höchststrafe für solche Menschen verboten. Und auch Johnny McCain stimmt hier mit Obama überein.
Der Spielwettenanbieter „bet-at-home“ hat mit seiner großen Werbekampagne zur Euro 08 für Aufsehen gesorgt. Nun wurden sie vom Werberat verurteilt.
Eine Kochsendung ist eine Kochsendung ist eine Kochsendung. Außer, wenn der Starkoch aus Australien kommt und heruntergekommene Lokale aufpeppelt.
So wie Putin damals die objektiven Medien verschwinden ließ, lässt unser aller Liebling Silvio Berlusconi ganz einfach Gesetze ändern, um einer Klage zu entkommen.
Ich gebe es ja zu: Ich war einer der acht Millionen, der sich, sobald die Server die Last der Zugriffe im Griff hatte, die dritte Version des Open-Source-Browsers Firefox runtergeladen hat. Mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden, Firefox hat sich brav weiterentwickelt und bleibt auch jetzt stabil.
In der aktuellen Ausgabe des wahrscheinlich besten Filmmagazins, nämlich RAY, las ich einen schönen Kommentar zur Serie Sex & the City. Ja, zur Serie, denn der Film konnte bis zum Redaktionsschluss noch nicht gesichtet werden. Aber das ist ja auch okay. Die Serie, eine Kultproduktion von HBO. Für viele Frauen das größte Ereignis eines jeden Fernsehabends. Für Männer oft genug Horror.
Irland. Bis zum EU-Beitritt in den siebziger Jahren zählte es zu den ärmsten Ländern des westlichen Europa. Nachdem es nun jedoch zu einem der reichsten zählt, bringt man einen umstrittenen, aber unglaublichen Vertrag von Lissabon zu Fall.







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