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Das Erste Mal: Eine Österreichische Daily-Sitcom

Fernsehen

Die ORF-Reform, welche bis zum heutigen Stand als misslungen bezeichnet wird, bescherte uns mit Mitten Im 8en die erste tägliche Sitcom mit österreichischem Touch, österreichischen Schauspielern und österreichischen Locations. Ende Juni flimmert die Serie zum letzten Mal über den Vorabend des Senders.

400.000 Zuseher haben sie sich erwartet, anfangs waren es noch 360.000 … aber die Quoten gingen einfach zurück. Zuletzt hatte die Sitcom gerade noch 60.000 Zuseher. Natürlich nicht mehr rentabel. Und nachdem auch die Politik (!) sich über diese Art des Fernsehens negativ äußerte, schien es, als müsste Wrabetz schnell handeln. Anfangs hieß es ja noch, dass die Sendung definitiv bis August weiterlaufen würde. Dieses Ende kam aber nun viel zu überraschend.

Ich muss zugeben, ich bin ein großer Fan von Mitten Im 8en. Ich habe die erste Folge gesehen und dann durchschnittlich drei bis viermal in der Woche. Was als das größte Problem angesehen darf ist der Sendeplatz. Ist nur ein TV im Haushalt, so werden die Eltern die ZIB sehen wollen, und so fällt der ORF 1 unten durch und die Quoten bleiben bei der Schwester ORF 2. Ich kenne das ja nur zu gut, es ist fast unmöglich, die Eltern von der Zeit In Bild wegzubringen.

Als zweites Übel, welches Mitten Im 8en das Genick brach, sehe ich den scheinbaren hohen Anspruch der Österreicher an. Wiener beschwerten sich über die dümmliche Darstellung der Wiener und Politiker beschwerten sich über die in der Sendung behandelten Themen. Nennt mir eine tägliche Sendung deutscher Fernsehstudios, welche mit übermäßigem Niveau punkten kann. Verliebt in Berlin? GZSZ? Verbotene Liebe? Naja, aber in Österreich setzt man eine solche Sendung zu bald ab.

Laut ORF-Chef Wrabetz wäre erst Ende 2008 ein neues eigenproduziertes Format realistisch. Ich finde es wirklich schade, dass auf etwas Neues so wenig Acht gegeben wird. Etwas bessere Werbung, eine größere Online-Präsenz und ein neuer Sendeplatz würde Mitten Im 8en zu einem wichtigen Bestandteil des österreichischen Fernsehens werden. Aber … die erste Daily-Sitcom ist Geschichte.

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Das Erste Mal: Erster Sein

Presse

Nachdem am 14. Juni mit Kurt Waldheim ein großer österreichischer Politiker gestorben ist, verlor Österreich am 22. Juni mit Georg Danzer wohl einen der wichtigsten österreichischen Musiker. Oder vielleicht auch einen der wichtigsten Österreicher überhaupt. Ich möchte nicht auf sein Leben und sein Wirken eingehen. Das wird an anderer Stelle zur Genüge gemacht, und viel kompetenter als ich es könnte.

Wien, 22. Juni 2007 – Österreich trauert um einen großen Musiker. Georg Danzer ist am Donnerstag in Wien 60-jährig gestorben.

oe24.at – Österreich – Georg Danzer Ist Tot

Über das Niveau der Billigzeitung lässt sich ja bekanntlich streiten. Sensationslüsternheit und Niveaulosigkeit sind wohl die zwei häufigsten Worte, die einem zu ÖSTERREICH einfallen. Es ist schon richtig, dass eine österreichische Zeitung um einen verstorbenen Österreicher berichtet. Nur die Zeit war nicht angemessen. Georg Danzer hat als einen seiner letzten Wünsche die Medien gebeten, erst nach der Einäscherung im engsten Familienkreis, also am Freitag um 15 Uhr. Während sich die APA (Austria Presse Argentur), der ORF oder sogar auch die Kronen Zeitung (!) daran hielt, begann der Hype. Den Anfang machte bekanntlich oe24.at, dann folgte NEWS NETWORLD (sind ja beide vom gleichen Verleger). Und schließlich stieg auch der Standard auf den Zug auf und ließ die beiden vorher genannten Seiten als Quelle dienen. Erst um 15 Uhr folgten dann die anderen Onlineauftritte der Zeitungen.

Er war ein großer Mensch, das schreiben alle. Egal ob Krone, Österreich, die Salzburger Nachrichten, der Kurier oder auch die Oberösterreichischen Nachrichten. Nur wenn man ihn als Menschen geschätzt hat, dann kann man sich auch ihm auch seinen letzten Wunsch erfüllen. Mit diesem Mal bekomme ich irgendwie Brechreiz, wenn ich nur die Titelseite der ÖSTERREICH ansehe.


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Nachgedacht: Ein Kind Seiner Zeit

Kurt Waldheim ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Er ruhe in Frieden.

Lange Zeit wusste ich nicht viel über ihn. Ihn. Den ehemaligen Bundespräsidenten meines Heimatlandes. Der Oberhaupt der Vereinten Nationen. Ich wusste nicht viel.

Eigentlich habe ich erst heuer, in der letzten Klasse, etwas mehr über ihn erfahren. Dass er eine Vergangenheit im zweiten Weltkrieg hatte. Dass er im am Balkan stationiert war und über Deportationen Bescheid wusste. Und dass eigentlich lange Zeit nichts darüber an die Öffentlichkeit kam.

Erst 1986, als er das zweite Mal für das Amt des Bundespräsidenten kandidierte, tauchte seine Vergangenheit wieder auf. Die Waldheim-Affäre wanderte durch die internationalen Medien, Amerika setzte ihn auf die Watch-List. Und doch gewann er die Wahl. Bis 1992 war er österreichischer Bundespräsident.

Man kann ihm wegen seiner Vergangenheit im NS-Regime viel vorwerfen. Sartre meint … Der Mensch hat die Freiheit, selbst zu entscheiden was er tut. Sein Handeln bestimmt sein Wesen. Das könnte man ihm zum Vorwurf machen. Oder man könnte auf Ödön von Horváth hören. Er war ein Kind seiner Zeit. Er konnte nicht anders. Man kann es sehen wie man will.

Wir haben einen wichtigen Österreicher verloren. Er ruhe in Frieden.

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Das Erste Mal: Der Falsche Tellerwäscher

Britains Got Talent. Ja, das stimmt. Aber warum das jetzt?

Paul Potts, der YouTube-Superstar seit gerade mal einer Woche hat viele Menschen beeindruckt. Wie er Nessun Dorma sang, erzeugte nicht nur bei mir eine Gänsehaut. Man war beeindruckt. Ein Telefonverkäufer, der … es geschafft hat. Anerkennung, Standing Ovations und Emotionen bei der Jury. Schon war Paul in der Favoritenrolle.

Nun überzeugte er auch bei seinem zweiten Auftritt. Time To Say Goodbye. Wunderschön gesungen. Wieder mal eine Gänsehaut. Und dann dachte ich mir, seh ich doch mal nach, was es über ihn schon im Internet gibt. Und siehe da. Er genoss eine Ausbildung bei Luciano Pavarotti und spielte schon in einigen Opern im Vereinigten Königreich mit.

Aber natürlich stellte Mr. Potts den Traum eines jeden „Losers“ dar. Vom Tellerwäscher (oder Telefonverkäufer) zum Millionär (hier: Superstar). Irgendwie hat er hier an Symphatie verloren bei mir. Schon klar, er hat das Singen gelernt, das kann man ihm ja nicht vorwerfen. Und das ist seine große Chance. Aber mit dem Wissen, dass er eine professionelle, italenische Opernausbildung hat,  kann ich nicht mehr so mit ihm mitfiebern.

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Das Erste Mal: Eine Filmrolle Ablehnen

Mit einem Hund hat er zusammengearbeitet. War der Teufel. Und … Hitler.

Und doch lehnt Tobias Moretti sein wohl größte Rolle ab. Valkyrie ist der nächste Film mit Tom Cruise und handelt über den Claus Schenk Graf von Stauffenberg, dem Widerstandskämpfer im zweiten Weltkrieg. Und nachdem Tobias Moretti schon in Speer Und Er die Rolle des Hitlers übernommen hat, wurde er auch für diesen Film angefragt. Und er hat abgesagt. Er hat schon einer Rolle in einem österreichischen Film zugesagt.

Ich bin irgendwie geschockt. Mit seinen 48 Jahren wäre das seine größte Rolle. Schon klar, die Rolle des Hitlers nimmt man nie gerne an. Bruno Ganz hat schon gesehen, dass man immer und immer wieder auf die Rolle angesprochen wird. Aber in einem Film von Bryan Singer würde wohl jeder mitspielen. Hatte er nicht mit „Die üblichen Verdächtigen“ einen Bombast-Erfolg und X-Men sowie SuperMan Returns waren ja auch super.

Ist Moretti nicht auf Ruhm, Erfolg, Anerkennung und Weltbekanntheit aus? Dann ist das sehr lobenswert. Ich selbst würde das aber nicht. Aber jetzt kann man sich auf mehr hochwertige österreichische Filme freuen. Wenn Moretti bei uns hier bleibt.

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Das Erste Mal: Der Schulabschluss

Nur mehr eine Woche muss ich beinahe regelmäßig in dieses Gebäude gehen. Hm. Was kommt danach?

However, am Dienstag, den 19. Juni hab ich meine (voraussichtlich) letzte Prüfung. Die mündliche Matura. Was danach kommt kann ich mir nur bedingt vorstellen. Maturafeier -> Maturareise -> Führerschein -> Zivildienst -> Studieren. Aber … während ich in den letzten Jahren eigentlich nie wirklich meine Pläne umwerfen musste, weil es sowieso immer klar war, dass ich um 7.55 Uhr in der Schule sein musste, hab ich jetzt noch keinen blassen Schimmer was später passiert.

Ja, nennt mich Kontrollfreak. Aber während ich eigentlich so immer in Chaos zu leben scheine, brauche ich immer einen Plan. Ich muss immer halbwegs wissen, was wann wo wie passiert. Deswegen habe ich wohl so Angst vor diesem Abschluss. Es scheint, als wäre es der Abschluss des ersten Drittel des Lebens. Jetzt beginnt die Freiheit, mit den gewollten Grenzen, mit all den Hindernissen, auf die ich mich schon so gefreut habe.

Ich weiß ja noch nicht mal ob ich diese letzte Prüfung gleich beim ersten Mal durchgehend positiv abschließe. Ich weiß ja so viel nicht. Chaos pur, und diesmal ohne Plan. Hilfe!

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Nachgedacht: Klimaschwindel

Der Weltuntergang ist also doch nur Schwindel?

Auf RTL sah ich gerade eine britische Reportage über den Klimawandel. Aber diesmal etwas anders. Diese Reportage behauptet, dass alles nur Schwindel ist. Denn namhafte Wissenschaftler meinen, dass es zwar einen Klimawandel gibt … nur ist der eben nicht von uns Menschen, von unserem übermäßigen Ausstoß von CO2, verursacht.

Laut diesen Wissenschaftlern hat es den Klimawandel immer gegeben. Unser Klima verändert sich durch die Anzahl der Sonnenflecken. Je mehr Sonnenflecken, desto wärmer ist es auf der Erde. In den Eiszeiten hingegen gab es die wenigsten Sonnenflecken. Okay. Das versteh ich ja.

Der ganze Medienhype um den Klimawandel wurde in den 70er Jahren gestartet. Damals haben Wissenschaftler vor der bevorstehenden Eiszeit gewarnt. Gerade diese Wissenschaftler warnen nun vor der Erderwärmung. Irrt sich also die UN, die G8-Staaten, und all die großen Wissenschaftler bzw. auch die Politiker wie Al Gore? Ich weiß wieder mal nicht, was ich glauben soll.

Ehemaliger deutscher Umweltminister Trittin spricht von einer Verschwörungstheorie wie bei dem Film „Loose Change“, der behauptet, dass der Terroranschlag 9/11 gestellt war. Und ich habe mir nicht gedacht, dass ich mal mit Lisa Fitz, der  Kabarettistin und Schauspielern  so sehr übereinstimme.

Ich lasse mich von Hypes immer viel zu sehr beeinflussen. Vielleicht ist es am wichtigsten, nicht zu sagen, das ist richtig, das ist falsch. Jede Seite hat seine Wahrheiten in sich. Aber die Wissenschaftler in dieser Reportage hatten wirklich gute Argumente. Ich muss mir jetzt noch mal eine Meinung bilden …

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Nachgedacht: Fan-Meile

Die WM in Deutschland letztes Jahr war ein Großereignis. Es zeigte, wie eine Weltmeisterschaft im perfekten Zustand aussieht. Als nächstes steht nun die Europameisterschaft in der Schweiz und meinem Heimatland Österreich an. Und abgesehen von den Schweizer Planungen … haben die Österreicher alles verschlafen?

Nicht nur, dass sie mit schlechten Sicherheitsvorkehrungen auf sich aufmerksam machen … auch die aktuelle Diskussion um die Fanmeile in Wien lässt mich nur den Kopf schütteln. Die einen wollen die Fans auf die Donauinsel verbannen. Ein Geschäftsführer hingegen fürchtet sich vor Abwanderung der Kundschaft durch Angst vor Gewaltübergriffen.

Haben uns die Bilder von der Fanmeile nicht gezeigt, dass mit guter Organisation auch die Fans der größten Gegner freundlich miteinander feiern können. Es wird immer Gewaltübergriffe geben. So wie beim G8-Gipfel. Irgendwelche fallen immer aus der Rolle. Aber die Großzahl der Fans möchte doch einfach nur feiern, die Spiele ihres Landes miterleben und das Feeling Europameisterschaft spüren.

Österreich hinkt hinterher. Mit den Ideen, mit der Umsetzung, mit dem Nachdenken. Ein Jahr müssen wir noch warten. Mal sehen, wie es schlussendlich im Juni 2008 aussehen wird. Ich bin ehrlich gespannt.

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Nachgedacht: Waffen-Müll

Jaja, die ganze Welt redet vom Klimaschutz. Dazu gehört auch Recycling. Aber was bitteschön sucht eine Waffe in einer Mülltonne?

Ich erzähle euch mal eine Geschichte. Vier Fünfzehnjährige spielen erfreut auf einem Spielplatz. Sie üben sich im Zielschießen. So. Ende. Wo liegt nun der Fehler in der Geschichte? Ja, das Schießen. Mit einem Kleinkalibergewehr wurde geschossen. Herausgefischt wurde es von einem der vier Burschen aus der Mülltonne. Der brave Mülltrenner war sein Vater. Und genau diesem Junge wurde dieser „Spaß“ auf dem Spielplatz zum Verhängnis.

Als gerade ein andere die Waffe in der Hand hält, löst sich ein Schuss, der Junge wird getroffen. In die Brust. Gott sei Dank konnte er im Krankenhaus gerettet werden, Lebensgefahr bestand sowieso nie. Aber wie kommt es zu so einem Unfall? Wie beschränkt muss man sein, wenn man als Vater eine Waffe seines verstorbenen Schwiegervaters auf dem Dachboden findet, und, da er keine Schusswaffen duldet, sie in die Mülltonne wirft. Das zeugt doch bitteschön von schrecklicher Dummheit.

Hätten die Jungs sie nicht herausgefischt, vielleicht hätte es im Müllzentrum irgendwann einmal ein Massaker gegeben, wenn ein deprimierter Aussortierer auf die Waffe stößt. Vielleicht war diese eher leichte Schussverletzung das bessere Übel. Nun gut. Makaber, über so etwas nachzudenken. Vielleicht auch niveaulos. Aber ich finde, man sollte anstelle des 15-jährigen „Schützen“ doch bitteschön den Vater anzeigen.

Was suchen Waffen überhaupt noch in unserer Gesellschaft? Ja, es gibt Randgruppen, die sie besitzen dürfen. Jäger, Polizisten oder so. Aber für was besitzt man Waffen am Dachboden. Und warum gibt es bitteschön so dumme Erwachsene, die glauben, die Mülltonne wäre der sicherste Ort für ein Kleinkalibergewehr? Alles Fragen über Fragen. Wer wird uns die Antwort sagen? Ich nicht.

Warum?
Darum: ORF.at vom 07 / 06 / 2007

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Das Erste Mal: Reich Sein

Wenn ich reich wäre, wurde ich mir ein riesiges Haus bauen, ein ganz teures Auto fahren, und eine ganz hübsche Frau haben. Das hätte ich wohl früher gesagt. Jetzt würde ich sagen. Hm … meinen 21. Geburtstag in 5 verschiedenen Discos all over the world feiern, betrunken Auto fahren. Und mich dann wieder freikaufen, von meiner Haftstrafe.

Geld regiert die Welt. Und leider gibt es dumme Menschen, die Geld haben. „That’s Hot“. Jaja, Paris. Wir wissen es. Und wir hassen dich. Nein, Hass ist doch so ein schreckliches Wort. Wir mögen dich nicht. Und nein, ich möchte nicht verallgemeinern. Ich mag dich nicht. Und das stimmt. Dein „One Night In Paris“ war ein guter Kick für dich, die Presse noch mehr auf dich zu fokussieren. Genialer Coup, wohlgemerkt. Dein Simple-Life mit Magersuchts-Freak Nicole Richie sorgte für mitleidiges Lächeln bei den älteren Zusehern und einem Fuzi-Fuzi-Mini-Hundewahn bei den Kleinen. Nicht schlecht, diese Idee. Deine Handtaschen und deine Mode sind Verkaufsschlager. Und … du bist eigentlich immer betrunken wenn ich dich sehe.

Wo wir auch schon wieder beim Thema Komasaufen wären. Warum besäufst du dich mit erwachsenen Kinderstars wie Britney Spears oder Lindsay Lohan. Und erklärst ihnen nicht einmal, wie man aus dem Auto aussteigen muss, wenn man definitiv keine Unterwäsche anhat. Naja, du bist reich. Dir kann das egal sein. Aber du bist der Inbegriff des It-Girls. Keine Ahnung, was das sein soll. Aber rühme dich damit. Denn du bist es.

Und du hast es geschafft, zwei Mal hintereinander betrunken am Steuer angetroffen zu werden. Einmal mit … und ein zweites Mal ohne Fahrerlaubnis. 45 Tage Haft hätten dir gegolten. Doch du kamst plötzlich zum nächsten ausgemachten Termin. Man ging auf 23 Tage herunter. Vor drei Tagen war der Haftantritt. Heute bist du wieder auf freien Fuß. Natürlich mit elektrischen Fußfesseln wohlgemerkt, aber du bist wieder da. Unter uns. Aus den 23 wurden nur drei Tage in Haft (wobei dir 2 Tage zusätzlich von den übrigen 20 abgezogen werden). Gesundheitliche Probleme hätten dich da rausgeholt.

Nun ja, die einen nennen es „gesundheitliche Probleme“. Die anderen Geld. Ich möchte dir jetzt nichts unterstellen. Aber ehrlich? Mir wäre ein großes Haus, ein teures Auto und eine hübsche Frau lieber als dein Leben.

Warum?
Darum: ORF.at vom 07 / 06 / 2007

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